Miss B. 16. November 2008
…also…wir waren also beim Wasserfest in Phnom Penh und es war unglaublich eindruecklich. Zuerst ging es aber zu dem Russenmarkt, der Markt wo alles erhaeltlich ist, aber alles ist gefaelscht… ein echter (Alp)Traum fuer Markenliebhaber…und wir sind auch schon wieder ziemlich gut im markten. Mein absolut groesser Erfolg… ein Tshirt ein Doelli…
Dann hiess es durch die Strassen zingeln und Richtung Nachtessen ins FCC. Ein mehrstoeckiger Bau im Kolonialstil gerade unmittelbar am Fluss. Dann ging es los …ein Schiff parodierte auf dem dunkeln Fluss mit 10000 von Lichtern, die ein wunderschoenes und kitschiges Bild hergaben. Im Hintergrund ein riesen Feuerwerk. Unglaublich farblich…konnte es auf jeden Fall mit den Schweizer aufnehmen, aber es dauerte einfach extrem lange. Ahhh da, noch ein Schiff, wieder 100000 Lichter aber ein anderes Bild. Es waren im Gesamten rund 24 Schiffe, die langsam dem Fluss entlang fuhren und jedes fuer sich war faszinierend. Wow. Und das war erst der 1. Tag des 3 taegigen Festivals.
Das Hotelzimmer bescherte uns leider nicht eine so erholsame Zeit bzw. Nacht. Mitten an einer Strassenkreuzung, Dusche nur kalt, wenn ueberhaupt und Klima…buhhh.
Dann am Morgen des 2.ten Tages gingen wir erst auf die Killing Field und ins Muesum, welche die Geschichte von Cambodia aufarbeitet. Ziemlich ein trauriger Morgen, aber es gehoert nun mal zu diesem Land und von daher, bin ich froh sind wir dort gewesen. Der Nachmitttag verbrachte dann jeder auf seine Weise um das Gesehene zu verarbeiten.
Dann…dann kam der Abend, den ich nie vergessen werde. Phnom Penh hat im Normalzustand rund 1.5 Mio Einwohner. Am Wasserfest waechst die Zahl auf 4-5 Mio. Leute an, mitunter auch daher, da es wie ein Feiertag gehandhabt wird. Long unser coooler Guide organisierte also fuer uns Tuk tuks damit wir in ein, wie sich herausstellte, absolut wunderschoenes Resti gehen konnten, er wollte nicht mehr an das Wasserfest mit uns, was ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht nachvollziehen konnte.
Sitzen wir also im Tuk tuk, und es hat in Asien ja meistens viel Verkehr, aber es hatte unglaublich viel Verkehr. Und es war laut und unuebersichtlich und es ging nicht mehr lange, so haben wir den Rest der Truppe verloren. Die local people immer laechelnd und freundlich, nicht die Spur gestresst, ich schon. Dann die erste Kreuzung, es gibt kein Druchkommen, U-turn und retour. Neue Strasse, neue Kreuzung, es gibt kein Durchkommen mehr. Es mischen sich Menschen, Lexus, Velo, Toeffli, Kinder, Tuk tuks…. immer enger aufeinander immer naeher… grrrr. Brigitte not happy. Dann wieder U-turn, wieder neue Strasse, absolut keine Orientierung mehr. Wieder Kreuzung…upps, Moment verpasst, von hinten zugestellt – es gibt kein Zurueck. Aber auch kein Vorwaerts. Das, was wir noch vorankommen, fehlt den Menschen zwischen den Fuessen, stehen die Autos einfach naeher beieinander…ein riesen Chaos. Alle local people sind immer noch happy. Brigitte really unhappy. Dann kommt unser Tuk Tuk Driver, der kein englisch spricht und sagt wir sollen aussteigen und zeigt in irgendeine Richtung. So. Schlammassel komplett. Ann und Roger, die mit uns sind, haben ungefaehr die gleich grossen Augen wie wir. Mhhhmmm. Stehen wir also da und die Masse bestimmt, wohin wir uns denn gerne bewegen moechten. Mein ganz persoenliches Horrorszenarie, da erscheinen Schlangen gerade noch als nette Tiere. Dann wie aus dem nix Long, der uns gefunden hat. Wie? …das weiss er selbst nicht. Dann versuchen wir also zu 5 den Weg raus auf dieser unglaublichen Ansammlung einer ungeheuerlichen Vielzahl zu finden. Gleiches Spiel wieder von Vorne, erster Weg ist eine Sackgasse. 2ter Weg ist zu eng wir kommen nicht durch, wir weichen aus und steigen ueber zig Toefli, die eigentlich zum Verkauf ausgestellt sind. Damit wir ueberhaupt quer durch die Ladenflaeche steigen duerfen, hat Long das noetige Kleingeld im Sack. Wieder Sackgasse. Das gleiche zurueck. Not happy at all. Neuer Weg…. und dann irgendwann… urploetzlich bleibt Long stehen. Wir sind da! Darauf folgte die beste Zigarette und der beste Drink den ich jeeee hatte. Und wir 5 sind uns alle einig, das war wirklich ein Abenteuer, dass wir hin und wieder erzaehlen werden.
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Nun ja. Wie denn eigenlich Phnom Penh waere…koennen wir gar nicht sagen, wir wissen lediglich wie sich der Ausnahmezustand anfuehlt und Long weiss, dass dies wohl einer seiner teuersten Trips war!
So. Wie gesagt, bereits in Vietnam. Wir geniessen den Rest unserer Zeit an einer wunderschoenen Beach und vorallem mit dem Nixtun.